„Knastgeruch sucht man hier vergeblich“
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Einblick in das Leben hinter Gittern: Die Justizvollzugsanstalt Heimsheim funktioniert wie eine kleine Stadt. Insassen mit langjährigen Strafen dürfen sogar Wellensittiche in ihren Zellen halten. Häftlinge müssen arbeiten und werden auf das Leben in Freiheit vorbereitet.
Heimsheim. „Die Justizvollzugsanstalt in Heimsheim ist wie eine kleine Stadt“, verrät der Leiter dieser Einrichtung, Frank Jansen. Wie bereits berichtet, feiert das „Quartier“ besonderer Art in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. In einer kleinen Serie gibt unsere Zeitung einen Einblick in fast alle Bereiche des Gefängnisalltags.
Anstaltsleiter Frank Jansen zeigt das Verwaltungsgebäude der Anlage. Von hier aus kümmert er sich darum, dass alles funktioniert. Foto: Friedrich
Warum jemand hier inhaftiert ist, spielt für Frank Jansen und seine rund 250 Mitarbeiter keine Rolle. „Wir behandeln alle respektvoll und gleich“, versichert der 45-Jährige. „Mitunter braucht man schon ein dickeres Fell und darf nicht gleich jeden dummen Spruch persönlich nehmen“, ergänzt Emilie Blasberg, Vorgesetzte uniformierter Dienst, die seit vier Jahrzehnten im Vollzugsdienst arbeitet.
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