Klimanotstand markiert Konfliktlinie

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Spitzenvertreter aus der lokalen Politik und Verwaltungschefs suchen das Gespräch mit Aktivisten der Fridays-for-Future-Bewegung

Nicht übereinander, sondern miteinander reden wollen die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag und Pforzheimer Gemeinderat, die Verwaltungsspitzen aus Stadt und Kreis und die Vertreter der lokalen Fridays-for-Future-Bewegung. Am Montag haben sie sich zu einem ersten Meinungsaustausch im Landratsamt getroffen. Dabei wurde – neben vielen Übereinstimmungen – auch deutlich, wo die Konfliktlinien verlaufen.

Klimanotstand markiert Konfliktlinie

Von der Straße in den Sitzungssaal: Vertreter der „Fridays-for-Future“-Bewegung (Bild oben: Demo in Pforzheim im November 2019) diskutieren mit den Spitzen der Fraktionen aus Kreisrat und Pforzheimer Gemeinderat sowie den Verwaltungschefs aus Pforzheim und dem Enzkreis.

Enzkreis/Pforzheim. Dieses Treffen soll keine Eintagsfliege bleiben. Einig waren sich alle Beteiligten, dass ein Gremium beziehungsweise ein zwangloses Netzwerk ins Leben gerufen wird, um den Draht aufrechtzuerhalten und konkrete Projektideen anzusprechen. Denn in einem Punkt seien sich, so Landrat Bastian Rosenau, alle Beteiligten einig: „Es besteht dringender Handlungsbedarf für das Klima und unseren Planeten. Wir müssen uns der Verantwortung stellen, jeder muss seinen Beitrag leisten.“ Mit diesem Statement hatte Rosenau allerdings die AfD rechts liegen gelassen. „Wir sind nicht alle einer Meinung“, widersprach deren Kreistagsfraktionschef Dr. Christoph Wichardt. „Unsere Fraktion hat Zweifel am angeblich menschengemachten Klimawandel.“

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