Kleinvillars und der Wilde Westen
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Knittlingen (cb). „Bei uns wird geparkt wie im Wilden Westen“, klagte der SPD-Sprecher Martin Blanc am Dienstagabend im Knittlinger Gemeinderat über die aktuelle Situation in seinem Wohnort Kleinvillars. Habe, wie zurzeit zu erleben, die dortige Besenwirtschaft geöffnet, würden trotz vorausgegangener Bemühungen von Gemeinderat und Verwaltung, für geregelte Verhältnisse zu sorgen, Autos an allen möglichen und unmöglichen Stellen abgestellt. Der fließende Verkehr wiederum nehme für sich gern auch die Gehwege in Anspruch, was mitunter zu „extrem gefährlichen“ Begegnungen führe. Kaum könne man sich ohne Bedenken erlauben, den „Fuß aus dem Hof“ zu setzen, schilderte Blanc das Ausmaß der Misere. „Warum wird denn nicht kontrolliert?“, appellierte der Stadtrat an Polizei und Gemeindevollzugsdienst.
Handlungsbedarf sah er auch, was die Viehhaltung im Kleinvillarser Tal betrifft. „Ist etwas über den Außenstall bekannt?“, fragte er die Verwaltung und bat, beim Landratsamt die Rechtmäßigkeit zu klären. Anwohner der Waldenserstraße hätten sich bereits über eine Geruchsbelästigung beklagt. Im Januar habe eine Überprüfung stattgefunden, berichtete Bürgermeister Heinz-Peter Hopp. Das Ergebnis damals: Es handele sich um eine sogenannte verfahrensfreie Anlage. „Wenn die Viehhaltung aber ausgeweitet worden sein sollte, müssen wir das neu abklären.“
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