Kleinsparer bleiben vorerst verschont
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VR-Bank Neckar-Enz beklagt Zinseinbruch und ist dennoch mit dem Ergebnis von 2019 zufrieden
Mühlacker/Vaihingen. Wegen Wachstumsraten in 2019 „in allen relevanten Bereichen“ durften sich die Chefbanker der VR-Bank Neckar-Enz bei der Jahrespressekonferenz zufrieden die Hände reiben. Getrübt wurde die Freude freilich durch den erneuten Zinseinbruch im vergangenen Jahr, wie Timm Häberle und Heiko Herbst einräumten. Zumindest Kleinsparer sollen aber vorerst auch weiterhin von „Verwahrentgelten“ verschont bleiben.
Die Chefbanker der VR-Bank Neckar-Enz, Timm Häberle und Heiko Herbst (v.li.), hier symbolisch als Gourmetkellner mit Roastbeef und Saibling. Sie sind nach der vorjährigen Geschäftsentwicklung überzeugt, „dass unseren Mitgliedern und Kunden unsere Gerichte schmecken“.Foto: Kollros
Der Vorstandsvorsitzende und sein Stellvertreter müssen jedenfalls reflektieren, dass es aktuell „keinerlei Perspektiven für eine Aufhellung des Zinsklimas gibt“. Gut für die VR-Bank Neckar-Enz, in die vor Jahren die Enztalbank aufgegangen war. Sie hatte in der Vergangenheit Maßnahmen getroffen, um der Zinskrise zu begegnen, die sich allein im vorigen Jahr mit einem Rückgang des Zinsüberschusses um eine Million auf 31 Millionen Euro auswirkte: So seien seit der letzten großen Fusionsrunde die Verwaltungskosten spürbar gesenkt worden, allein 2019 um rund 400000 Euro, und die Bank habe bewusst darauf verzichtet, Kapitalanlagen großer und anonymer Anleger anzunehmen, für die die Regionalbank bei der Zentralbank besagte Verwahrentgelte – auch Negativzinsen genannt – hätte bezahlen müssen.
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