Klassiker auf modern gemacht
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Hannes Hametner inszeniert den „Zerbrochnen Krug“ im Theater Pforzheim
Was einen Klassiker auszeichnet, ist seine Zeitlosigkeit. Deshalb bedarf ein solcher auch keiner gewollten Modernisierung, um verstanden zu werden. Anders sieht das Hannes Hametner, der im Theater Pforzheim den „Zerbrochnen Krug“ auf modern gemacht in Szene setzt.
Markus Löchner als Dorfrichter Adam, Lars Fabian als Schreiber Licht, Steffi Baur als Eve und Katja Thiele als Frau Marthe Rull (v.li.). Foto: Theater Pforzheim
Pforzheim. Klassische Lustspiele in deutscher Sprache sind Mangelware. Denn bei uns gab es weder einen Shakespeare wie in England noch einen Molière wie in Frankreich. Zu den wenigen deutschen Lustspielen, die mehr sind als Bauernschwänke, Dialektstücke oder Boulevardkomödien und die seit langer Zeit einen festen Platz in den Spielplänen unserer Theater haben, gehört „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist, der 1808 in Weimar, allerdings mit wenig Erfolg, uraufgeführt wurde, der sich dann aber bald einstellte und bis heute anhält.
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