„Klarer Auftrag für Oppositionsarbeit“
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Katja Mast (SPD) will weiter eine starke Stimme für die Region sein
Pforzheim/Enzkreis. Katerstimmung bei den Genossen im Wahlkreis: Katja Mast spricht hinsichtlich des Abschneidens der SPD im Bund von einem „harten Ergebnis, das wir so annehmen müssen“.
Katja Mast (SPD) spricht mit Blick auf das AfD-Ergebnis von einer historischen Zäsur. Foto: Wacker
Die Abgeordnete wertet das Wählervotum als einen „klaren Auftrag“ für Oppositionsarbeit, und in diesem Zusammenhang betont die Politikerin, die bei den Erststimmen die Nummer zwei im Wahlkreis hinter Gunther Krichbaum (CDU) ist, dass Deutschland jetzt eine starke Opposition brauche. Damit spielt Mast, die am späten Wahlabend davon ausgeht, dass sie wieder dem Bundestag angehören wird, auf das Ergebnis der AfD an. „Das ist für mich heute eine Zäsur. Nach 70 Jahren sitzen wieder Menschen mit einer klar rechtsextremen Gesinnung im Bundestag. Das wird eine Herausforderung, damit umzugehen,“ betont die Sozialdemokratin. Auf die Frage, ob die Oppositionsrolle nicht irgendwie auch eine Art Befreiung sein könne, sagt Mast: „Ich bin eine Politikerin, die gerne gestaltet, das ist in der Opposition schon eine andere Rolle.“ Gleichwohl werde sie sich weiter in Berlin als starke Partnerin für die Menschen der Region einsetzen. Es sei wichtig, dass man mit Gunther Krichbaum einen zweiten Abgeordneten aus dem Wahlkreis im Bundestag habe.
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