Klappernde Lkws rauben Anwohnern den Schlaf

Archiv

Frageviertelstunde im Gemeinderat: Bürger beschweren sich über Lärm und Raser – Engpass an der Dürrner Ortseinfahrt

Ölbronn-Dürrn. Obwohl nach Ansicht eines Expertenbüros in Ölbronn-Dürrn keine Lärmschutzmaßnahmen nötig sind, sehen dies einige Bürger anders und brachten ihre Beschwerden in der Bürgerfrageviertelstunde des Gemeinderats zum Ausdruck. „Schon morgens brettern die Lastwagen über die Gullideckel in der Ortsdurchfahrt und bringen dadurch ihre Ladung zum Klappern. Die schmeißen mich regelrecht aus dem Bett“, klagte ein Dürrner und fragte im gleichen Zug, ob hier nicht Tempo 30 möglich sei. Bürgermeister Norbert Holme blieb nichts anderes übrig, als auf das Gutachten zum Lärmaktionsplan hinzuweisen, dem zufolge alle Grenzwerte eingehalten werden. Für ein Tempolimit auf der Kreisstraße sei außerdem nicht die Gemeinde zuständig, sondern der Enzkreis. Gleichzeitig versprach Holme, im Rahmen der Verkehrsschau die Anregungen und Beschwerden an den Landkreis weiterzugeben.

Ein weiterer Bürger wies darauf hin, dass Autofahrer oft mit überhöhter Geschwindigkeit aus dem Kreisverkehr am Rathaus ausfahren würden und nicht registrierten, dass unmittelbar nach dem Kreisel ein Zebrastreifen sei. „Ich bin da kürzlich mit meinem Sohn von einem Auto fast umgemäht worden“, berichtete der Bürger, der sich eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder Warnschilder vor dem Zebrastreifen wünscht. Bürgermeister Holme entgegnete, dass laut Straßenverkehrsordnung jeder nur so schnell fahren dürfe, wie es die Situation zulasse, und dass die Gemeinde hier nicht einfach Warnschilder anbringen darf. Dafür sei der Verkehrsbehörde des Landkreises zuständig.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen