Klangvolumen der Orgel ausgelotet
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Konzert mit Carsten Wiebusch
Maulbronn. Auf der neuen Grenzing-Orgel in der Klosterkirche Maulbronn zu musizieren, ist für hochrangige Musiker eine reizvolle Aufgabe. Deshalb nehmen Orgelkonzerte im Programm der Maulbronner Klosterkonzerte 2014 auch einen herausragenden Platz ein. Am Samstagabend führte Carsten Wiebusch aus Karlsruhe Werke aus drei Jahrhunderten auf.
Zu Gast in Maulbronn: Carsten Wiebusch. Foto: Fo-
Das sehr gut besuchte Konzert leitete der Karlsruher Kirchenmusikdirektor und Hochschullehrer mit zwei Werken von Johann Sebastian Bach ein. Toccata, Adagio und Fuge in C-Dur (BWV 564) entstand vermutlich im Jahr 1709, als der Komponist noch in Weimar tätig war. Die italienischen Einflüsse ließ Carsten Wiebusch, der 1969 in Göttingen geboren wurde, deutlich anklingen. Dabei entfaltete er in dem dreiteiligen Werk bereits seine höchst vollkommene und deshalb so beeindruckende Virtuosität, die während des gesamten etwas mehr als einstündigen Konzerts die Besucher in den Bann zog. Der Choral „Liebster Jesu, wir sind hier“ (BWV 731) erlebte eine besinnlich und andächtig wirkende Wiedergabe durch den Orgelvirtuosen.
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