Klammer Gartenbauer wurschtelt einfach weiter
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34-Jähriger muss sich wegen Betrugs vor dem Amtsgericht verantworten – Kunden werfen gutes Geld schlechtem hinterher
Maulbronn. Der Vorwurf, den Oberstaatsanwalt Harald Lustig am Dienstag dem 34-jährigen Angeklagten vor dem Amtsgericht Maulbronn machte, schien gravierend zu sein: Der Garten- und Landschaftsbauer soll 47000 Euro für Außenarbeiten an einem Einfamilienhaus erhalten haben, dabei aber 14000 Euro für Leistungen in Rechnung gestellt haben, die er niemals erbracht habe. „Sie haben falsche Tatsachen vorgetäuscht, um ihre Kunden zur Zahlung zu verleiten. Das ist Betrug“, erklärte Lustig in Richtung des Mannes, der zerknirscht neben seiner Pflichtverteidigerin Regina Schwager-Feger saß.
„Es tut mir wahnsinnig leid. Ich war 18 Jahre leidenschaftlicher Garten- und Landschaftsbauer und nie ein Betrüger“, verteidigte sich der Angeklagte. Er habe für seine Kunden ein schönes Objekt schaffen wollen, dann sei alles in die Brüche gegangen, unternahm er erst gar nicht den Versuch, seine Arbeiten als 100-prozentig korrekt darzustellen. Aber in betrügerischer Absicht habe er nicht gehandelt.
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