Kirchengemeinde beherbergt Familie aus Eritrea
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Ötisheimer Projekt mit Vorbildcharakter: Anbau am Gemeindehaus hat sich in eine Wohnung für Flüchtlinge verwandelt
Ötisheim. Ein Projekt mit Vorbildcharakter: Die evangelische Kirchengemeinde in Ötisheim hat ihren Anbau am Gemeindehaus, in dem zuvor die Jugendräume untergebracht waren, in eine Wohnung für Flüchtlinge verwandelt. Diese Woche ist das Ehepaar Medhanye, das vor vier Jahren aus Eritrea geflohen war, mit dem zehn Monate alten Söhnchen Eli eingezogen.
Pfarrer Epting heißt Almaz Medhanye (mit Söhnchen Eli) in Ötisheim willkommen. Foto: Eier
„Hier ist es besser“, freut sich Almaz Medhanye über den Wechsel aus einer Unterkunft am Mühlacker Bahnhof in die Ötisheimer Ortsmitte, wo die Familie ihr eigenes Domizil zur Verfügung hat. Damit endet für die Eltern, die wie Hunderttausende Landsleute vor dem Zwangsregime in Eritrea geflohen waren, eine Odyssee, die sie vom Nordosten Afrikas über die Sahara, Libyen, das Mittelmeer und Italien bis nach Deutschland führte, wo Eli geboren ist. In Ötisheim hat die Familie nun endgültig eine neue Heimat gefunden. Hier werde man sich, sagt Almaz Medhanye, die sich inzwischen gut auf Deutsch verständigen kann, nach und nach einrichten.
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