Kirchenbänke für Kunden des Finanzamts

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Architektur des neuen Bürgerbüros am Konrad-Adenauer-Platz soll für Transparenz stehen – Kritik an angeblich falscher Statistik

650000 Euro hat das Land Baden-Württemberg in das neue Bürgerbüro des Finanzamts am Konrad-Adenauer-Platz investiert. Der Umzug ist nötig geworden, weil die Behörde den Mühlehof räumen musste, der abgerissen wird.

Kirchenbänke für Kunden des Finanzamts

Ortstermin im neuen Bürgerbüro des Finanzamts: Pia Riegert-Matt (re.), Leitende Baudirektorin des Amts Vermögen und Bau, testet den Automaten, an dem Kunden ihre Nummern ziehen können. Über die neuen Räume freuen sich mit ihr (v. li.) Oberfinanzpräsidentin Andrea Heck, Ulrich Bross, Geschäftsstellenleiter des Finanzamts Mühlacker, und Gerhard List, Leiter des Finanzamts Mühlacker. Foto: Goertz

Mühlacker. Bei der gestrigen Einweihung des Bürgerbüros, das seinen eigentlichen Betrieb schon vor zwei Wochen aufgenommen hat, machte Amtsleiter Gerhard List auf die besonderen Sitzgelegenheiten im Warteraum aufmerksam. „Die Bänke stammen aus der Schlosskirche Pforzheim. Als wir gehört haben, dass sie verkauft werden sollen, haben wir nicht lange gefackelt.“ Allerdings sollen sich die Finanzamts-Kunden nicht wie arme Sünderlein auf der Kirchenbank fühlen. Vielmehr versteht sich das Bürgerbüro als Kundencenter im besten Sinne des Wortes, das laut List etwa 14000 bis 15000 Besucherkontakte im Jahr zählt.

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