Kinderzentrum wirbt um Landesmittel

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In der Hoffnung auf Zuschüsse präsentiert die Maulbronner Einrichtung dem Landesbehindertenbeauftragten ihr Leistungsspektrum

Das Kinderzentrum Maulbronn plant einen Anbau. Die Kinderfachklinik ist bei der Umsetzung ihres Vorhabens dringend auf Fördergelder des Landes angewiesen. Die Verhandlungen ums Geld gehen jetzt in die heiße Phase.

Der Leitende Arzt des Kinderzentrums, Professor Rainer Blanc (li.), führt den Behindertenbeauftragten der baden-württembergischen Landesregierung, Gerd Weimer, durch die Maulbronner Einrichtung, in der interdisziplinär gearbeitet wird. Die Leitung der Klinik erhofft sich von ihrem Besucher, dass er sich in Stuttgart für einen Zuschuss einsetzt, den die Klinik für einen Anbau benötigt.

Der Leitende Arzt des Kinderzentrums, Professor Rainer Blanc (li.), führt den Behindertenbeauftragten der baden-württembergischen Landesregierung, Gerd Weimer, durch die Maulbronner Einrichtung, in der interdisziplinär gearbeitet wird. Die Leitung der Klinik erhofft sich von ihrem Besucher, dass er sich in Stuttgart für einen Zuschuss einsetzt, den die Klinik für einen Anbau benötigt.

Maulbronn. Aus eigener Kraft könnte die Klinik, in der körperlich und geistig behinderte Kinder ganzheitlich behandelt werden, die Finanzierung des Anbaus mit geschätzten Kosten in Höhe von elf Millionen Euro nicht stemmen. Vor diesem Hintergrund hat „die einzige Klinik für Sozialpädiatrie in Baden-Württemberg“ am Mittwoch beim Behindertenbeauftragten der Landesregierung, Gerd Weimer, kräftig Werbung für ihr Vorhaben gemacht. Nach einer Führung durch die Klinik appellierte der Leitende Arzt und einer der Geschäftsführer des Kinderzentrums, Professor Rainer Blanc, an seinen Gast, sich für die Klinik in den zuständigen Ministerien in Stuttgart starkzumachen. „Der Anbau ist für uns überlebensnotwendig“, betonte Blanc. Anders ausgedrückt: Die Klinik kann ihren hohen Qualitätsstandard künftig nur halten, wenn der zeitgemäße Erweiterungsbau kommt. In Maulbronn werden Kinder mit verschiedenen Störungen, Behinderungen und Fähigkeiten gemeinsam auf einer Station behandelt. Bei der interdisziplinären Arbeit am Patienten arbeiten in einem breitgefächerten Team unter anderem Kinderärzte und -neurologen sowie Kinder- und Jugendpsychiater, Kinderpsychotherapeuten, Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden, Heilpädagogen, Sozial- und Sonderpädagogen zusammen.

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