Kinder und Jugendliche als rares Gut

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Ein Vortrag im Landratsamt vermittelt eine Vorstellung davon, wie sich der gesellschaftliche Wandel im Enzkreis auswirken wird. Experten raten zu mehr Investitionen in Bildung. Die Prognosen für einzelne Gemeinden sind sehr unterschiedlich.

Enzkreis. Eine bessere Bildung, die keinen zurücklässt, und mehr Ganztagsbetreuung, die den Frauen den Weg in die Berufstätigkeit ermöglicht: Das sind, neben der Entwicklung eines besseren Zusammenlebens von Jung und Alt, etwa in Mehrgenerationenhäusern, wesentliche Aufgaben, um dem demografischen Wandel und seinen Folgen zu begegnen.

Kinder und Jugendliche als rares Gut

Paul Renner (v.li.), Ulrich Bürger, Landrat Bastian Rosenau und Wolfgang Schwaab. Foto: Peche

Dieser Wandel hat gravierende Folgen für junge Menschen und Familien. Auswirkungen, denen sich der Enzkreis stellen müsse, betonte Ulrich Bürger vom Landesjugendamt (KVJS) in seinem Vortrag im Landratsamt. Zwar konnten Interessenten aus dem Jugendhilfeausschuss und andere dessen Ausführungen zu den Einflüssen der älter werdenden Gesellschaft auf die Kita- und Jugendhilfeplanung im Sitzungssaal des Landratsamts in natura verfolgen, aber auch alternativ per Videokonferenz – was wohl die meisten nutzten. Das Thema stand laut Landrat Bastian Rosenau schon lange auf der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses und fand nun wegen Corona eine neue Form.

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