Kinder auf den Ernstfall vorbereiten
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Notfallmaskottchen Sani Sanelli besucht Schule in Großglattbach
Mühlacker-Grossglattbach. Die Zeichen sind durchaus alarmierend: „Viele Kinder wissen weder den Namen ihrer Großeltern, noch die Straße, in der sie leben“, berichtete Birgit Sturm, Referentin der Björn Steiger Stiftung aus Winnenden. Zur Ehrenrettung wurde jedoch gesagt, dass die allermeisten Schülerinnen und Schüler die Nummer des Rettungsdienstes (112) durchaus im Kopf haben. Um die Kinder der Grundschule in Großglattbach ein wenig für den Ernstfall zu instruieren, stattete der kleine rote Plüschkobold Sani Sanelli der Schule am Dienstagmorgen einen Besuch ab, um allen Erst- bis Viertklässlern zu vermitteln, wie sie sich bei einem Notfall verhalten sollen.
Referentin Birgit Sturm mit Maskottchen Sani Sanelli und den beiden Grundschülerinnen Nele Seifert (li.) und Emma Kölle. Foto: Jähne
„Dabei geht es nicht nur darum, im entscheidenden Moment die richtige Nummer zu wählen, sondern auch entsprechend zu handeln“, erklärte Referentin Birgit Sturm, die im vergangenen Jahr rund 80 Schulen mit über 8000 Schülern besucht hat. „Kommt es zum Ernstfall, sprich: zu einem Unfall, dann sollte der Helfer das Opfer ansprechen, die Atmung kontrollieren und den Puls fühlen können“, so Birgit Sturm weiter. Dass buchstäblich jeder in solch eine Situation verwickelt werden kann, schließe mit ein, dass oftmals auch Kinder und Jugendliche zu unfreiwilligen Helfern werden. „Mit den Viertklässlern haben wir sogar noch die stabile Seitenlage geübt“, berichtete die Referentin der gemeinnützigen Stiftung aus Winnenden.
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