Kevin Schellin nimmt den Kampf an
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Ketsch. Laufen, Rolle vorwärts, aufspringen, weiterlaufen, sich zu Boden werfen, zwei schnelle Liegestütze, aufspringen weiterlaufen – das alles etliche Male in Folge. Und zum Schluss in Strecksprüngen über die in einer Reihe auf der Matte kauernden Kameraden, wohlgemerkt ohne Zwischenschritte. Allein das Aufwärmtraining der Ketscher Ringer ließe die meisten halbwegs trainierten Hobbysportler schon auf dem Zahnfleisch daherkommen. Bevor die Kampfsportler zum eigentlichen Ringen kommen, kneten sie sich noch gegenseitig vom Nacken bis zu den Füßen die beanspruchte Muskulatur durch.
Im Training beim KSV Ketsch legt Kevin Schellin auch mal einen Mannschaftskameraden aufs Kreuz, der einen Kopf größer ist als er selbst.Fotos: Eigner
Der Partner, mit dem Kevin Schellin danach zu kämpfen hat, ist einen knappen Kopf größer. Abwechselnd lässt Trainer Wolfgang Laier, ein ehemaliger Bundesliga-Ringer, seine Jungs frei miteinander kämpfen oder gibt ihnen eine bestimmte Technik als Übungsaufgabe vor. Längst haben alle ihre Shirts klatschnass geschwitzt. Die Atmosphäre ist locker, aber hochkonzentriert. Den Ligaauftakt heute will das Ketscher Team auf keinen Fall verlieren, zumal es gegen den Lokalrivalen KSV Berghausen geht.
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