„Keiner hat Interesse gezeigt“
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Der TSV Großglattbach findet keinen Nachfolger für seinen scheidenden Kassierer
Mühlacker-Grossglattbach. Der TSV Großglattbach steht momentan ohne Kassierer da. Bei der Hauptversammlung am Freitagabend fand sich kein Nachfolger für Rudi Hauser, der sich nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Damit hat der TSV ein Problem, unter dem viele Vereine leiden: Es wird einfach immer schwieriger, ehrenamtliche Helfer zu finden. 1996 hatte Hauser das Amt übernommen. Wie Vereinschef Ulrich Kurfiß sagte, habe Hauser seine Funktion mit „größter Präzision“ ausgefüllt. Mit jetzt 72 Jahren wollte Hauser nicht mehr kandidieren, wofür der Erste Vorsitzenden des TSV Großglattbach volles Verständnis hat. Zur „langfristigen Planung“ sei es jedoch wichtig, die Nachfolge frühzeitig zu klären. 25 Vereinsmitglieder wurden von einer Findungskommission des TSV Großglattbach im Vorfeld der Hauptversammlung auf eine Kandidatur angesprochen. „Keiner hat Interesse gezeigt“, so Ulrich Kurfiß. Trotz des Rücktritts von Hauser blieb die Suche nach einem Nachfolger am Freitagabend ohne Ergebnis. „Eine traurige Realität“, so der Erste Vorsitzende. Der Hauptkassierer sei dringend notwendig, „damit das Vereinsleben weitergehen kann“. Wenn sich in Kürze kein Kandidat finde, stehe der Verein „auf einem unsicheren Fundament“.
Vereinsvorsitzender Ulrich Kurfiß (v.re.) und Matthias Müller vom Württembergischen Landessportbund zeichnen zahlreiche Mitglieder des TSV Großglattbach im Namen des Württembergischen Landessportbunds aus.
Wenigstens ging die Wahl eines Stellvertreters für Kurfiß ohne Probleme über die Bühne: Die Mitglieder votierten für Michael Grimmeisen als Zweiten Vorsitzenden, der Frank Schuhmacher ablöst.
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