Keine weiteren Hundetoiletten in Maulbronn

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Der Bürgermeister sieht das Ende der Fahnenstange erreicht.

Maulbronn. Mit Blick auf die Hundetoiletten in der Stadt sieht der Maulbronner Bürgermeister Andreas Felchle das Ende der Fahnenstange erreicht. Daran ändert auch die Botschaft nichts, die ein Hundehalter kürzlich in Zaisersweiher ausgesandt hat. Zumindest hatte der Rathauschef die Tüten mit entsprechendem Inhalt, die der Unbekannte an der Ortstafel abgelegt hatte, als Forderung nach einer weiteren Hundetoilette interpretiert. „Wir werden dort am Waldrand keine Hundetoilette aufstellen“, betonte Felchle. Zur Erinnerung: Ein Hundeklo, das manchmal auch englisch als Dog-Station deklariert wird, stellt Tüten bereit, die man sich gratis nehmen kann, um damit die Hinterlassenschaften des Vierbeiners ordentlich zu entsorgen – zum Wohle der Wiesen und Felder sowie anderer Menschen. Neben dem Tütenspender gehört in der Regel noch ein Mülleimer zum Hundeklo, in dem die Tüte dann verschwinden kann.

Tatsache ist, dass das Entsorgungssystem nicht von allein funktioniert. Um die Hundetoiletten muss sich der Bauhof der Stadt kümmern, was nicht wenig Zeit kostet. Felchle machte unmissverständlich klar, dass er generell keine weitere Hundetoilette mehr aufstellen will: „Aus Sicht der Stadt ist diese Infrastrukturmaßnahme abgeschlossen.“ Es gebe 23 Hundeklos in Maulbronn, fünf davon in Schmie, sieben in Zaisersweiher. Die restlichen sind in der Kernstadt an neuralgischen Punkten, die Gassigeher gern frequentieren, positioniert. Dabei soll es bleiben.

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