Keine heiße Asche in die Tonne
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Enzkreis (pm). In der kalten Jahreszeit warnen die Abfallberater des Enzkreises alle Besitzer von Kachelofen und offenen Kaminen vor einem leichtsinnigen Umgang mit der Asche, die keinesfalls heiß in die Mülltonne geschüttet werden dürfe. „Zunächst sollte die Asche in einem Metalleimer mit Deckel unter Luftabschluss ein paar Tage abkühlen. Häufig verbergen sich in der Asche noch kleine Glutreste, die man mit bloßem Auge leicht übersieht. Wenn solche Glutreste Luft bekommen, können sie sich in Verbindung mit brennbaren Stoffen im Restmüll zu einem Schwelbrand oder zu einem richtigen Brand entwickeln“, mahnt Abfallberater Reinhard Schmelzer zur Sorgfalt.
Asche gehöre ausschließlich in die Restmülltonne und wegen der Schwermetalle und der unvollständig verbrannten, krebserzeugenden Rückstände nicht in die Biotonne oder auf den eigenen Komposthaufen, heißt es in der Mitteilung des Landratsamts. „Laut Immissionsschutzverordnung darf in Öfen ausschließlich naturbelassenes, trockenes Scheitholz verbrannt werden“, weist Ewald Buck, Leiter des Abfallwirtschaftsamtes, zusätzlich auf die rechtlichen Rahmenbedingungen hin.
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