Keine U-Haft für Drogenbesitz
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Nach Durchsuchung in Mönsheim bleiben Asylbewerber auf freiem Fuß
Mönsheim. Für Aufsehen gesorgt hat am Donnerstag eine Durchsuchung eines Asylbewerberheims in Mönsheim: Rund 60 Beamte haben acht Bewohner aus Gambia im Alter von 19 bis 34 Jahren vorübergehen in Gewahrsam genommen, da der Verdacht bestand, dass von der Unterkunft aus Drogengeschäfte auf den Weg gebracht wurden. Noch dauern die Ermittlungen an.
In Absprache zwischen dem Polizeipräsidium Karlsruhe und der Pforzheimer Staatsanwaltschaft fiel allerdings die Entscheidung, die Verdächtigen nicht in Haft zu nehmen. „Sie wurden erkennungsdienstlich behandelt“, erklärt Polizeisprecher Frank Otruba. Die Bilder der Männer aus Gambia sollen nun „namentlich bekannten Abnehmern“ vorgelegt werden. Damit wollen die Beamten ermitteln, welche der Verdächtigen tatsächlich ins Betäubungsmittelgeschäft verwickelt sind. Ist dies nicht nur ein Einzelner, sondern sind es mehrere, handelt es sich um eine gemeinschaftlich begangene Tat. Dann liegt das Strafmaß höher, so Otruba.
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