Keine Spur von gestohlener Dienstwaffe

Archiv

Eine aufwendige polizeiinterne Befragung verläuft ergebnislos – Die Heckler und Koch P2000 beschäftigt jetzt die Staatsanwaltschaft

Im Falle der verschwundenen Dienstwaffe sind die Ermittlungen abgeschlossen. Für die betroffenen Beamten des Autobahnpolizeireviers Pforzheim ohne ein befriedigendes Ergebnis.

Heckler und Koch P2000.

Heckler und Koch P2000. Foto: privat

Karlsruhe/Pforzheim. Von der Pistole, die im Zuge einer Waffenkontrolle im Autobahnpolizeirevier Pforzheim, bei dem auch die Hundestaffel angesiedelt ist, aus einem verschlossenen Raum verschwunden war, fehlt jede Spur. Seit Ende September ist klar, dass die Heckler und Koch P2000 gestohlen wurde. Das hatte das baden-württembergische Innenministerium auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt. Nach dem jetzt erfolgten ergebnislosen Abschluss der Ermittlungen lastet nicht zuletzt ein schwerer Verdacht auf der Polizei, gerade auch weil bei einer Waffenrevision laut Polizei strenge Sicherheitsregeln gelten. „Das ist eine ungute Situation für die Kollegen“, sagt Frank Otruba, Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe. „Wir können den Verdacht, dass polizeiintern jemand für den Diebstahl verantwortlich ist, weder bestätigen noch entkräften.“ Anfang Juli hatte die Polizei den rätselhaften Fall, der für unangenehme Schlagzeilen sorgte, aufgrund von Medienberichten öffentlich machen müssen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen