Keine Qual der Wahl
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An der Erschließung des letzten Abschnitts des „Knittlinger Kreuzes“ hat nur eine Firma Interesse
Knittlingen. Fast 1,7 Millionen Euro investiert die Stadt Knittlingen in die Erschließung eines vierten Bauabschnitts im „Knittlinger Kreuz“ und in Restarbeiten. Der Beschluss am Dienstagabend fiel zwar einstimmig aus, doch hielt sich die Begeisterung über die Tatsache in Grenzen, dass nur eine einzige Firma Interesse an dem Auftrag bekundet hatte.
Wie berichtet, plant die Firma Neumo einen Umzug vom derzeit genutzten innerstädtischen Gelände ins Gewerbegebiet. Zum dafür nötigen Ausbau kommen unter anderem die für den zweiten und dritten Bauabschnitt zunächst zurückgestellten Gehweg- und Parkstreifen hinzu. Eben jene Gehwege empfahl CDU-Fraktionssprecher Klaus Meiser erst später zu realisieren, da gerade rege gebaut werde und frisch gerichtete Anlagen dann möglicherweise wieder aufgerissen werden müssten. Die Baufirma werde sich um dieses Thema ohnehin erst ganz am Ende kümmern, informierte ein Vertreter des planenden Ingenieurbüros Weber. Auch Jörg Steinhilpers (SPD) Hinweis, an Leerrohre für die Breitbandversorgung zu denken, griff er auf: Die Rohre seien in Abschnitt zwei und drei bereits verlegt und könnten verlängert werden. Zum allgemein beklagten Fehlen weiterer Anbieter sagte er, es handele sich um ein aktuell oft beobachtetes Phänomen. Selbst noch umfangreichere Projekte weckten bei Bauunternehmen wenig Interesse. Der Preis, den die Knittlinger Firma Dürrwächter und Friedrich verlange, sei indes angemessen und nicht überzogen.
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