Keine Gnade für Müllsünder

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Bauschutt im Plattenwald entsorgt – Täter müssen mit empfindlicher Strafe rechnen – Polizei ermittelt mit Nachdruck

Was man nicht alles im Wald findet – auf einem Weg im Plattenwald ist eine MT-Leserin auf einen großen Haufen Bauschutt gestoßen. „Keine Seltenheit“, so Revierförster Marco Heinrich, der rigoros gegen solche Müllsünder vorgeht.

Keine Seltenheit: Häufig werden Abfälle einfach in den Wald gekippt. Förster Marco Heinrich vermutet dahinter Bequemlichkeit.

Keine Seltenheit: Häufig werden Abfälle einfach in den Wald gekippt. Förster Marco Heinrich vermutet dahinter Bequemlichkeit. Foto: Huber

Mühlacker. „Erst am Freitag bin ich den Weg langgefahren, da lag noch kein Müll dort“, sagt Marco Heinrich, Revierförster in Mühlacker. Der müsse dann wohl erst kürzlich abgeladen worden sein. Abfälle wie Schaumkunststoff, Rigipsplatten, Bauschutt oder Pflanzenreste seien häufig im Wald zu finden. „Manche Leute laden auch schon mal ihre Waschmaschine oder den Kühlschrank am Wegesrand ab“, so der Förster. Der Müll werde meist am Wochenende und in der Nähe von Parkplätzen abgestellt. In der Regel seien es auch eher kleinere Mengen, etwa Restmüll in Tüten. Die Auswirkungen für die Umwelt würden dabei einfach ausgeblendet. „Solche Abfälle können vielerlei Auswirkungen auf die Umwelt haben“, erklärt Axel Frey, Leiter des Umweltamts Enzkreis. Seien sie mit Giften belastet, könnten diese zum Beispiel ins Grundwasser gelangen.

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