„Keine Gefahr für Leib und Leben“
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Bahnvorstand Pofalla antwortet Brettens OB Martin Wolff
Bretten (pm). In dieser Woche ging die Antwort von Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, bei Oberbürgermeister Martin Wolff ein. Dieser hatte, wie berichtet, in einem Schreiben Aufklärung über vermeintliche Signalstörungen auf den Bahnstrecken im Raum Bretten gefordert.
In dem Antwortschreiben werden Hintergrundinformationen zur Situation erläutert. Danach träfen die in einem SWR-Bericht gegenüber der Bahn-AG erhobenen Vorwürfe, wonach aufgrund von Signalstörungen auf der Strecke Bretten – Mühlacker Gefahr von Leib und Leben bestanden habe, nicht zu. Vielmehr sei es bereits im Jahr 2016 zu einem unbeabsichtigten Sperren beziehungsweise Entsperren von Signalen gekommen, worauf die Bahn AG umgehend reagiert und in Abstimmung mit dem Eisenbahnbundesamt (EBA) betriebliche Maßnahmen für die Fahrdienstleiter bei Störung auf dem betroffenen Streckenabschnitt angeordnet habe. Damit seien zu jedem Zeitpunkt die Betriebssicherheit und die sichere Beförderung der Reisenden gewährleistet gewesen. Die Instandsetzung der Signalanlagen habe man umgehend in Angriff genommen, die Störung minimiert und verbliebene Störgeschehen an das EBA gemeldet. Ende Oktober 2019 sei dann die vom EBA geforderte Erneuerung des Streckenfernmeldekabels fristgerecht durchgeführt worden. Die Situation werde weiterhin beobachtet.
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