Kein Eingriff ohne Risiko

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Umfrage: Mehrheit befürwortet Werbeverbot für Schönheits-OPs

Pforzheim (pm). Kommerzielle Werbemaßnahmen für Schönheitsoperationen sind seit dem 1. März auf Initiative des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn verboten. Das teilt die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) mit. „Jeder operative Eingriff in den Körper ist mit Risiken verbunden“, sagt Siegfried Maier vom Serviceteam der KKH in Pforzheim. Deshalb sollten rein ästhetische Operationen laut Maier insbesondere bei Minderjährigen gut überlegt sein. Das Gesetz solle Jugendliche vor solchen Werbebotschaften schützen, teilt die KKH mit. Besonders Jugendliche seien empfänglich für Schönheitsideale, die ihnen vor allem auf sozialen Medien suggeriert würden.

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen würde sogar ein generelles Verbot von Schönheitsoperationen für unter 18-Jährige befürworten, wie eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der KKH nahelegt. Demnach sind 82 Prozent der befragten Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren dafür, Schönheitsoperationen bei Minderjährigen zu untersagen, wenn diese nicht medizinisch notwendig sind.

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