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„Liebe. Liberté. Literatur“: Gymnasiasten bringen spannendes Experiment zu Georg Büchner und „Dantons Tod“ auf die Bühne

Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums haben sich auf ungewöhnliche Weise mit dem Schriftsteller Georg Büchner und seinem Drama „Dantons Tod“ auseinandergesetzt.

Die Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums holen sich den verdienten Beifall des Publikums für eine engagierte Vorstellung ab.

Die Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums holen sich den verdienten Beifall des Publikums für eine engagierte Vorstellung ab. Foto: privat

Mühlacker (pm). „Es lebe der König!“ Wenn Georg Büchner kurz vor dem Ende seines ersten Dramas „Dantons Tod“ seine Figur Lucile Desmoulins aus Verzweiflung über den Tod ihres Mannes Camille diesen Satz ausrufen lässt, wodurch sie ihre sofortige Verhaftung und den eigenen Tod auf der Guillotine erzwingt, dann steht auch hier die Liebe an der ersten Stelle wie in der bewusst stabreimenden dramatischen Collage „Liebe. Liberté. Literatur“. Unter diesem Titel kam in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums für die Eltern, Freunde und Theaterinteressierte, kurz darauf auch für die Mitschüler und Abiturienten ein Bühnenexperiment zur Aufführung, in dem der Literatur- und Theaterkurs 2013 bis 2015 und die Film- und Theater-AG unter der Montageaufsicht der beiden Deutschlehrerinnen Gabriele Hofmann und Corinna Weiß dem Publikum eine originelle Mischung präsentierten: diverses Ton- und Bildmaterial, Rezitationen, Kurzvorträge eines Experten, Spielszenen, parodistische Einlagen, Videoaufnahmen über und Spielszenen aus Büchners Leben und seinem zu seinen Lebzeiten zwar noch veröffentlichten, aber erst 1902 uraufgeführten Schauspiel „Dantons Tod“.

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