Kein Bruch im Leben
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Enzkreis-Kliniken stellen Konzept vor, das Senioren vor dem Abdriften in die Demenz bewahren soll
Mühlacker. Die Enzkreis-Kliniken in Mühlacker verfolgen nach Darstellung der Chefärzte für Chirurgie sowie Geriatrie interdisziplinär ein Betreuungskonzept für Alterstraumatologie. Dabei geht es um eine gezielte Zuwendung für Patienten der Altersgruppe „70 plus“, die nach der Einlieferung nach einem gravierenden Verletzungsfall vor dem Abdriften in einen Verwirrtheitszustand bewahrt werden sollen.
Im Krankenhaus Mühlacker wird Altersmedizin neu und interdisziplinär definiert, so die Chefärzte Mascha Trojer und Roman Dettmann. Silvana Wenzdorfer (Mitte) ist in der Pflege Bezugsperson für diesen Patientenkreis. Foto: Kollros
Der ärztliche Direktor der Geriatrie, Roman Dettmann, unterstrich bei der Vorstellung des Konzepts vor Journalisten die „riesige Gefahr“, dass alte Patienten etwa nach einem Sturz und einem Knochenbruch plötzlich aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen würden und – ohne besondere Hinwendung durch das Pflegepersonal – in ein folgenschweres Delirium abstürzen könnten. Werde dies nicht erkannt, sei die Demenz-Erkrankung die meist unausbleibliche Folge.
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