Kaum Grund zum Durchatmen
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Zwischenbilanz zu Luftreinhalteplänen in der Region und Mühlacker zum heutigen Weltumwelttag
Mühlacker. In 65 deutschen Städten wurden noch 2017 laut Daten des Umweltbundesamts die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2/NOx) von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten. Darunter befand sich auch Mühlacker mit seinem Schadstoff-„Hotspot“ an der innerstädtischen Bundesstraße 10. 2018 und 2019 gab es zumindest vor Ort Entwarnung: Der Stickstoffdioxid-Grenzwert wurde an den Messstationen an der Stuttgarter Straße in beiden Jahren eingehalten.
Nach neuen Berechnungen des Statistischen Landesamtes ergeben sich jedoch „um knapp 30 Prozent höhere Stickoxidemissionen für das Jahr 2018“ als zuvor angenommen. Dahinter steht eine Hochrechnung der – wie in Mühlacker an der B10 – nur punktuell gemessenen Mengen an Stickstoffdioxid. Seit 2005 sank der in Mühlacker festgestellte Jahresdurchschnitt von damals 72 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auf für 2019 festgestellte 39 Mikrogramm. Für etwa die Hälfte der Schadstoffe wird der Straßenverkehr verantwortlich gemacht. Aber dabei handelt es sich nur um die Schadstoffe, die in der Messstation ankommen. Die angenommene tatsächliche Menge in Tonnen wird per Modellrechnung ermittelt.
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