Kaufprämie: Basis kritisiert SPD-Spitze

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Kreisverbandsvorsitzender Paul Renner hält Koalitionsbeschluss für „unverständlich“ und warnt vor Kluft zwischen seiner Partei und den Gewerkschaften. Enttäuschung bei der Firma Mahle-Behr. Abgeordnete Mast: Konjunkturprogramm entlastet an vielen Stellen.

Mühlacker/Enzkreis. Die Entscheidung der Koalitionsspitzen in Berlin, im Konjunkturprogramm nur die Anschaffung von Strom- und Hybridfahrzeugen durch Kaufprämien zu fördern, nicht aber Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, enttäuscht Beschäftigte von Automobilzulieferfirmen im Raum Mühlacker. Timo Gerstel, Obermeister der Kfz-Innung Pforzheim/Enzkreis, hatte schon in einem Interview mit unserer Zeitung sein Missfallen ausgedrückt und „Justierungsbedarf“ gesehen. Ebenfalls kritisch äußert sich zu dem Beschluss gegenüber unserer Zeitung nun auch die SPD-Basis im Enzkreis.

Kaufprämie: Basis kritisiert SPD-Spitze

Die Firma Mahle Behr in Mühlacker ringt wie viele Zulieferer der Automobilhersteller mit den Folgen des Trends zur E-Mobilität und der Corona-Krise. Foto: Fotomoment

„Die Erwartungshaltung war riesig“, sagt Nektaria Christidou, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende von Mahle Behr, Region Mühlacker. Umso größer sei die Enttäuschung ausgefallen, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, die den größten Teil der Autos ausmachen, für die Mahle Behr Teile produziere, von der Förderung ausgeschlossen seien.

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