Katastrophe von 1933 ist in Öschelbronn unvergessen
Archiv
Großbrand zerstört 76 Wohnhäuser und 184 Nebengebäude
Öschelbronn (pm/the). Vor 80 Jahren hat ein Großbrand weite Teile der Ortschaft Öschelbronn in Schutt und Asche gelegt. An dieses Ereignis erinnern die Gemeinde und die Freiwillige Feuerwehr mit einem Gedenktag am kommenden Samstag.
Halb Öschelbronn steht in Flammen. Foto: privat
Die Brandkatastrophe vom 10. September 1933, heißt es im Rathaus, sei für die Menschen bis heute unvergessen. Das Feuer war in einer Scheune am Ortsrand ausgebrochen und hatte sich rasend schnell ausgebreitet. 76 Wohnhäuser mit 184 Nebengebäuden wie Scheunen und Stallungen brannten nieder, 111 weitere Gebäude wurden beschädigt, 357 Einwohner wurden obdachlos. Der Wiederaufbau erfolgte 1934 als nationalsozialistisches Musterdorf im fränkisch-alemannischen Stil. Gleichzeitig schrieb das Öschelbronner Flammenmeer nationale Feuerwehrgeschichte. Nach den schlechten Erfahrungen bei den Löscharbeiten wurden für die Feuerwehren in ganz Deutschland normierte, einheitliche Schlauchkupplungen eingeführt.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen