Kartellverfahren bereitet Landrat Sorgen
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Karl Röckinger sieht bei einer Zerschlagung der gegenwärtigen Strukturen die erfolgreiche Forstarbeit in Gefahr
Das Bundeskartellamt ist weit weg? Keineswegs. Ein aktuell laufendes Verfahren in Sachen Forst treibt Enzkreis-Landrat Röckinger Sorgenfalten auf die Stirn.
Über die Situation im Enzkreis-Wald lässt sich Katja Mast von Landrat Karl Röckinger, Forstamtsleiter Frieder Kurtz und Revierleiter Benedikt Trefzer (mit Leica) informieren (v.li.). Foto: privat
Enzkreis (pm). Der Landrat sei, wie es in einer Pressemitteilung heißt, in großer Sorge, dass durch das derzeitige Kartellverfahren die erfolgreiche Arbeit des Forstamtes gefährdet sei: Das Bundeskartellamt wolle der Landesforstverwaltung Forst BW den Holzverkauf und die Mitbewirtschaftung von Wäldern für private Eigentümer und Kommunen in wesentlichen Teilen untersagen. Derzeit bewirtschafte das Enzkreis-Forstamt 14000 Hektar Wald der Städte und Gemeinden sowie 7300 Hektar Staatswald; der Anteil privater Waldbesitzer liege bei lediglich sieben Prozent an der gesamten Waldfläche.
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