Kanonendonner und die Folgen

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Stadtführer Manfred Rapp nimmt Wanderer mit auf eine Expedition in die Geschichte der Region

Ötisheim-Schönenberg. Bis 1693 drehte Stadtführer Manfred Rapp das Rad der Geschichte zurück und nahm 23 Wanderer zwischen den Jahrhunderten mit auf die Spurensuche zwischen Sauberg und Ulmer Schanz. „Die Eppinger Linien und die Reunionskriege“ hatte Rapp seine dreistündige Tour überschrieben. Rund sieben Kilometer betrug die Strecke, die vom Waldenser-Museum in Schönenberg zunächst hinauf zur Ulmer Schanz führte, dann den Hohlweg hinunter in Richtung Wald, wo die Gruppe bald auf einen teils mit trüber Brühe gefüllten Schanzgraben und den dahinter aufragenden Verteidigungswall, eben die Eppinger Linie, traf. Der Wall ist gut begehbar, und munter marschierte die Gruppe voran, bis ein Wirtschaftsweg die einstige Befestigungsanlage teilte.

Stadtführer Manfred Rapp erinnert an die Schlacht bei Ötisheim.

Stadtführer Manfred Rapp erinnert an die Schlacht bei Ötisheim.

Hier wurde die Eppinger Linie verlassen. Das nächste Ziel war der Ötisheimer Sauberg mit der Chartaque und den Relikten der nahen Sternenschanze, einer sternförmig gestalteten Verteidigungsanlage. An Weinbergen und Streuobstwiesen vorbei führte der Weg zurück zum Ausgangspunkt. Die Teilnehmer waren nicht nur aus der näheren Region angereist, sondern auch aus Kürnbach oder Hochdorf.

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