Kampfgeist der TGS Pforzheim wird nicht belohnt
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Unglückliche Schiedsrichterentscheidung als Knackpunkt kurz vor Schluss – SG Pforzheim/Eutingen verliert das Kellerduell
Pforzheim. Das war Herzblut, was die TGS Pforzheim im Spiel gegen die SG Kronau/Östringen II geboten hat. Obwohl der Vergleich mit den Junglöwen letztendlich mit 30:35 verloren ging, verdiente der Auftritt der Pforzheimer höchsten Respekt, denn nach Kienzle, Prasolov und Soteras Merz fehlte auch Filip Prsa verletzt. Nachdem das Comeback von Valentin Hörer beim Derby einmalig war, stellte sich diesmal Nils Brandt, der seit Mai kein Spiel mehr bestritten hatte, als Notnagel zur Verfügung. Überdies wurden mit Finn Malolepszy, Markus Bujotzek und Jan Grupe drei Jungs, die noch Jugendspielrecht besitzen, ins kalte Wasser geworfen.
Nach Spielende diskutiert TGS-Trainer Andrej Klimovets mit den Schiedsrichterinnen. Foto: Rubner
Und dennoch legte die TGS Pforzheim vom Anpfiff weg vor, wobei überraschte, dass Kronau-Coach Andre Bechtold gegen den allein vom Rückraum-Stamm verbliebenen Regisseur Florian Taafel nicht von vornherein eine offene Deckung anordnete. Weil Julian Rost auf der linken Außenbahn in der ersten Spielhälfte überragte und die Schwächen der Gäste in der Rückwärtsbewegung schonungslos nutzte, und auch Marco Kikillus vor allem vom Siebenmeterstrich nichts anbrennen ließ, lagen die Pforzheimer die gesamte erste Spielhälfte und zur Pause sogar mit 20:15 vorne. Maximilian Trost mit fünf Einschüssen und sein stets am Rande des Stürmerfouls agierender Maximilian Schwarz, der in der SG-Jugend auf dem Buckenberg das Handball-ABC erlernt hat, waren die beiden Akteure, die den Gast bis zur Mitte der Partie auf Schlagdistanz hielten.
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