Kampfansage mit Gesprächsangebot

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Die „Offene Partei“ innerhalb der Pforzheimer SPD will Uwe Hück als Landtags- und Simeon Dannheim als Bundestagskandidaten ins Rennen schicken. Das gaben Vertreter der Gruppierung am Freitag in der Lernstiftung Hück bekannt.

Pforzheim. Am Freitag gab es eine klare Ansage: Geht es nach der Bewegung „Offene Partei“ innerhalb der Pforzheimer SPD, so wird Uwe Hück ins Rennen um ein Mandat im Landtag gehen. Auch für den Bundestag hat die Bewegung ihren eigenen Wunschkandidaten.

Kampfansage mit Gesprächsangebot

Die Bewegung „Offene Partei“ spricht sich für Uwe Hück (links) als Landtagskandidaten und Simeon Dannheim als Bundestagskandidaten für die SPD aus. Foto: Friedrich

Dass es innerhalb einer Partei zu Meinungsverschiedenheiten kommt, das sehen die Vertreter der „Offenen Partei“ als üblich an; geärgert haben sie sich aber über die Art und Weise, wie in der Pforzheimer SPD miteinander umgegangen werde und dass sich „Amtsträger für ihre Zwecke profilieren möchten“, so Esad Esmer. Das sei nicht gut angekommen, „und dazu möchten wir heute Stellung nehmen“. Dabei sei ihm wichtig, dass die „Offene Partei“ sowohl Parteimitglieder umfasst, die schon lange dabei sind, als auch neu hinzugewonnene Mitglieder. Es sei nicht ihre Verantwortung, dass man nicht mit ihnen reden wolle. Das sei sogar bedauerlich. Insofern haben sie am Freitag bewusst auch eine „Kampfansage mit einem Gesprächsangebot“ formuliert. „Wenn man uns ausklammert und uns nicht fragt, sondern nur nach seinen eigenen Regeln spielt“, dann, so Esmer, bleibe der Bewegung keine andere Möglichkeit, als mit offenem Visier ins Rennen zu gehen.

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