Kampf gegen Bahnlärm beginnt
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In Illingen will die DB ab 18. Februar Lärmschutzwände errichten
Illingen (pm). Die Bahn macht in Sachen Lärmschutz an der Schiene Dampf. In Illingen laufen jetzt konkrete Maßnahmen zum aktiven und passiven Lärmschutz an. In diesen Tagen beginnt die Bestandsaufnahme für mögliche Baumaßnahmen zum passiven Schallschutz. „Schallschutzfenster und -lüfter bringen deutliche Besserung der Lärmsituation“, betont die Bahn in einer Pressemitteilung. Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung Illingen rund 30 Gebäude und Wohnungen ermittelt, bei denen der zulässige Lärmgrenzwert überschritten wird, und die vor 1974 erbaut wurden. Somit sind diese Häuser nach den gültigen Richtlinien in Sachen Lärmsanierung förderfähig für passiven Schallschutz, beispielsweise den Einbau von Schallschutzfenstern. Bis 2014 werden die Maßnahmen zum passiven Schallschutz in Illingen durchgeführt.
Aktuell erhielten die betroffenen Eigentümer durch ein beauftragtes Ingenieurbüro die erforderlichen Unterlagen, um ihre Teilnahme am Programm anzumelden. Nach Rückantwort werde zur Beurteilung der Lärmsituation in den Wohnräumen ein Vor-Ort-Termin vereinbart. „Als Resultat erhalten die Eigentümer anschließend eine schalltechnische Objektbeurteilung kostenlos zugesendet“, teilt die Bahn mit. Auf dieser Basis entscheidet der Eigentümer über eine mögliche Realisierung. Der Bund übernimmt 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Mit dem Bau von Lärmschutzwänden werde in Illingen im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms am 18. Februar begonnen, heißt es in der Mitteilung.
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