Kalk-Aktion aus der Luft gegen den sauren Boden

Archiv

Wälder im östlichen Enzkreis leiden unter Schadstoffen vergangener Jahrzehnte

Enzkreis. Ein gelber Hubschrauber kreist dieser Tage über dem östlichen Enzkreis, um während des Fluges Muschelkalk über dem Forst zu verteilen. „Waldkalkung“ heißt die Aktion, die noch einige Zeit dauert und nichts anderes bedeutet als einen Einsatz gegen Altlasten im Boden, unter der die Natur noch immer leidet.

Vor dem Start: Umweltdezernent Karl-Heinz Zeller (v. li.), Hubschrauberpilot Andy Kempf, Forstamtstrainee Katharina Schweizer und der Maulbronner Revierleiter Peter Pfitzer. Fotos: Sadler

Vor dem Start: Umweltdezernent Karl-Heinz Zeller (v. li.), Hubschrauberpilot Andy Kempf, Forstamtstrainee Katharina Schweizer und der Maulbronner Revierleiter Peter Pfitzer. Fotos: Sadler

Zuletzt in den 1980er und 1990er Jahren habe es im Wald durch Autos und Industriebetriebe besonders starke Einträge von Schwefeldioxid und Stickoxid gegeben, sagte gestern bei einem Pressetermin auf Knittlinger Gemarkung Karl-Heinz Zeller, Umweltdezernent des Enzkreises. Mittlerweile sei die Belastung zwar zurückgegangen, doch die Auswirkungen von früher seien nach wie vor existent.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen