Kälte und Regen verzögern Kartoffelernte
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Preise für Frühkartoffeln werden wohl anziehen
Mühlacker/Enzkreis. Landwirt Karl Stahl und seine Kollegen müssen sich noch ein paar Wochen gedulden, bevor sie den Kartoffelroder aus der Scheune fahren können. Darüber waren sich die Landwirte bei einer Felderbegehung in Lomersheim einig. „Von den tollen Knollen ist in diesem Jahr noch nicht viel zu sehen“, stellten Mark Mitschke und Julia Hallig vom Kartoffelberatungsdienst Heilbronn auf dem anderthalb Hektar großen Feld fest. Bei dem Vororttermin, zu dem das Landwirtschaftsamt Enzkreis eingeladen hatte, können sich die Berater direkt mit ihren Kunden austauschen und anhand von Beispielen individuelle Fragen rund um Anbau und Pflege beantworten.
Etwas gedulden müssen sich Karl Stahl (2. v. li.) und die Enzkreislandwirte, bevor es richtig rein in die Kartoffeln geht. Passende Anbautipps liefert ihnen Berater Mark Mitschke (Mitte). Foto: Zachmann
„Nach dem Pflanzen am 17. April ist die Vegetation nahezu stehengeblieben, es war kalt, hat geregnet, und ich konnte noch nicht einmal zur mechanischen Bodenbearbeitung in den Acker fahren“, lässt Karl Stahl das Wetter der vergangenen Wochen Revue passieren. Wie sich die Wassermassen vom Wochenende letztendlich auf die Ernte auswirken, müsse man noch abwarten, erklärt der Landwirt. Allerdings scheint es so, als seien die Kartoffelfelder im Enzkreis noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen, prognostiziert Sachgebietsleiter Bernhard Staer vom Landwirtschaftsamt.
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