Jupitersäule soll an Römerzeit erinnern

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HAV will Replik aufstellen

Mühlacker. Die Gallier Asterix und Obelix hat es zwar nicht ins heutige Mühlacker verschlagen, und ob ihr berühmtester Gegner, Julius Cäsar, jemals durchs Enztal reiste, ist zumindest fraglich. Doch sowohl Kelten – zu ihnen gehörten auch die Gallier – als auch Römer haben Spuren rund um Mühlacker hinterlassen, wie zum Beispiel an den Überresten der Villa rustica in Enzberg zu sehen ist. Darüber hinaus wurde schon in den 1950er Jahren bei Grabungsarbeiten in der Dürrmenzer Waldenserstraße ein römischer Viergötterstein gefunden, der heute im Heimatmuseum der Stadt zu bestaunen ist, wo auch zwei in Enzberg gefundene Vier-Jahreszeiten-Köpfe und ein Torso des auf einem Pferd reitenden Jupiter – der obersten römischen Gottheit – ausgestellt sind. Der Viergötterstein mit der Darstellung von Göttern diente einst als Basis einer Jupitergigantensäule.

Und just die Replik einer solchen Säule möchte der Historisch-Archäologische Verein (HAV) Mühlacker unweit des Fundorts des Viergöttersteins, nämlich am Dammweg, aufstellen. Auf diese Weise, so das städtische Planungsamt, wolle der HAV anhand eines „anschaulichen, im Wortsinn begreifbaren Objekts“ an die Besiedlung durch die Römer erinnern. Bereits im Rahmen der Gartenschau im vergangenen Jahr sei der Vorschlag unterbreitet worden, eine vollständige Jupitergigantensäule aufzustellen, doch sei diese Idee mangels eines geeigneten Standorts und der hohen Kosten verworfen worden.

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