Jupitergigantensäule im Wachstum
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Das Projekt des Historisch-Archäologischen Vereins ist kurz vor seiner Fertigstellung
Mühlacker. Mit einer Höhe von sechs bis sieben Metern wird die „Jupitergigantensäule“ des Historisch-Archäologischen Vereins Mühlacker (HAV) ihrem Namen alle Ehre machen – und weithin sichtbar sein. Als Standort ausgesucht wurde der Dammweg, unweit vom Waldensersteg auf der Dürrmenzer Seite der Enz. Und damit nur wenige Meter Luftlinie entfernt vom Fundort des historischen Vorbilds, einem Viergötterstein-Sockel, an der Waldenserstraße 36 im Jahr 1954. Jupitergigantensäulen seien „typische Steindenkmäler der Römischen Kaiserzeit“, wird auf der Infotafel zu lesen sein, für deren Text Albrecht Rheinwald und Manfred Rapp verantwortlich waren. Und weiter: „Ihr Vorkommen ist auf das Gebiet Südwestdeutschland und Ostfrankreich, die römischen Provinzen mit keltisch-germanischer Mischbevölkerung, begrenzt.“
Die Jupitergigantensäule nimmt Gestalt an: Vor Ort am Dammweg haben sich Wolfgang Rieger (li.) und Manfred Läkemäker (re.) ein Bild von der Arbeit von Berthold Scheible gemacht. Foto: Deeg
Der Viergötter-Sockel sei zu Römer-Zeiten ein Statussymbol gewesen und daher ein Zeichen dafür, dass am Fundort einstmals ein reicher Gutshofbesitzer gewohnt haben muss. Etwa 100 dieser Steine werden in der Region vermutet, wie die HAV-Verantwortlichen bei einem Termin am Freitag erzählen. Große Römer-Funde seien beim Bau der Feuerwache Anfang der 1960er Jahre und beim Bio-Supermarkt in der Innenstadt gemacht worden.
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