Junge Kinder suchen häufig Hilfe

Archiv

Lilith legt Bericht vor. Mehr familiäre Gewalt während häuslicher Isolation zu befürchten.

Pforzheim (pm). 2019 wurde das Team der Beratungsstelle für Mädchen und Jungen zum Schutz vor sexueller Gewalt in 209 Beratungsfällen tätig. Dies bedeute im Hinblick auf die Fallzahl einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Allerdings sei der Unterstützungsbedarf in den Fällen im vergangenen Jahr besonders groß gewesen, heißt es in einer Mitteilung von Lilith.

Beachtlich sei der hohe Beratungsanteil, der sich auf Kinder unter zehn Jahren bezog. In absoluten Zahlen waren dies 115 von 209 Fällen, also 55 Prozent. „Allein in 55 dieser Fälle ging es um sexuelle Übergriffe unter Kindern, also um sexuelle Handlungen, zu denen ein Kind von anderen Mädchen oder Jungen gezwungen wurde. In den weiteren Fällen hatte es die Beratungsstelle mit zum Teil schwerem sexuellen Missbrauch durch Jugendliche oder Erwachsene zu tun oder der Vermutung, dass sexuelle Gewalt vorliegen könnte.“

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen