Jugendliche müssen besser beteiligt werden
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Enzkreis plant Jugendkonferenz in zweijährigem Rhythmus
Enzkreis (fg). Mit einer Jugendkonferenz hat der Enzkreis im September 2019 ein neues Beteiligungsmodell ausprobiert, bei dem sich Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik und rund 60 Jugendliche auf Augenhöhe zu einem regen Austausch begegnet sind. Diese Veranstaltung soll keine Eintagsfliege bleiben. „Wir suchen nach dem besten Rahmen, um dieses Format weiterzuentwickeln“, hatte Landrat-Vize Wolfgang Herz bereits im November 2019 im Jugendhilfeausschuss des Kreistags versprochen. Jetzt kündigte die Kreisverwaltung in dieser Woche im gleichen Gremium an, dass die Kreisjugendkonferenz künftig alle zwei Jahre stattfinden soll.
Das war CDU-Fraktionschef Günter Bächle zu wenig: „Was spricht dagegen, die Jugendkonferenz jährlich zu veranstalten?“, wollte er wissen. Die Antwort lieferte Sozialdezernentin Katja Kreeb: „Wir haben intern diskutiert, was realistisch umzusetzen ist, da die Konferenz mit einem immensen Organisationsaufwand verbunden ist, der viele Personalressourcen bindet“, plädierte Kreeb für einen zweijährigen Rhythmus – mit hohem Qualitätsanspruch. Dabei regte Bächle auch an, beim nächsten Mal Kreis- und Kommunalpolitik mehr in den Blickpunkt zu rücken. Obwohl er viele gute Gespräche geführt habe, sei das Format zu sehr von der Landespolitik geprägt gewesen. „Wir können beim nächsten Mal der Kommunalpolitik mehr Raum geben“, versprach Kreeb, während Herz versicherte, der Kreis unterstütze Kommunen dabei, selbst eine Jugendbeteiligung zu entwickeln. Die Gemeindeordnung des Landes verpflichte sie sogar dazu, „Kinder und Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise zu beteiligen“.
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