Jugendliche anhören
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Junge Illinger sollen sich mit Stellungnahmen einbringen
Illingen (ram). Landauf, landab ist das Thema Bürgerbeteiligung in aller Munde. Dabei geht es nicht nur darum, die Erwachsenen einzubinden. Auch Kinder und Jugendliche sollen ihre Meinung äußern können. Das ist mittlerweile in der Gemeindeordnung auch festgeschrieben. Daher hat sich der Gemeinderat Illingen am Mittwochabend mit dem Thema befasst. „Die Gemeinde muss die Jugend beteiligen, wie ist egal“, erläuterte der stellvertretende Hauptamtsleiter Dominik Laudamus. Als Beispiele nannte er den Jugendgemeinderat in Vaihingen oder das Jugendforum, das in Mühlacker durchgeführt worden ist. Die Illinger Verwaltung schlug einen noch niederschwelligeren Ansatz vor: Man wolle den Jugendlichen die Sitzungsunterlagen zur Verfügung stellen, die sie betreffen. Diese Unterlagen sollen im Jugendhaus oder im Rahmen der Jugendsozialarbeit besprochen werden können. Ob Letzteres möglich ist, gelte es mit Schulleiter Andreas Petermann zu klären. Gemeinderätin Heidi Bopp hält diese Mehrarbeit mit dem laufenden Deputat für nicht leistbar. Dominik Laudamus betonte, dass er diese Variante als „langsamen Start“ und Versuchsphase gerne ausprobieren wolle. Den Jugendlichen wird ermöglicht, eine schriftliche Stellungnahme abzugeben, welche in den Sitzungen vorgetragen wird. Sie könnten auch als sachkundige Einwohner hinzugezogen werden.
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