Jugendarbeit in Zeiten des Krieges
Archiv
Ukrainische Sozialarbeiter tauschen sich mit Beschäftigten der Mobilen Jugendarbeit in Mühlacker aus
Internationales Flair bei der Mobilen Jugendarbeit in Mühlacker: Sieben Sozialarbeiterinnen und -arbeiter aus der Ukraine, die an einem Projekt der Internationalen Gesellschaft für Mobile Jugendarbeit (ISMO) teilnehmen, trafen sich mit ihren Mühlacker Kollegen und dem ISMO-Ehrenvorsitzenden Professor Dr. Walther Specht zum Austausch.
Ukrainische Sozialarbeiterinnen und -arbeiter mit Puppen, die Kinder in ihrer Heimat gebastelt haben – zum Beispiel als Glücksbringer für Soldaten. Mit auf dem Bild: Professor Dr. Walther Specht (3. Stehender v. li.) und Natascha Zöller (stehend links), beide von ISMO, sowie Elena Schwegler von der Mobilen Jugendarbeit (4. Stehende v. li.). Foto: Sadler
Mühlacker. Vernachlässigte Kinder sowie ausgegrenzte Jugendliche, die straffällig werden und keine Ansprechpartner haben: Wie in Städten anderer Länder stellen sich Sozialarbeiter auch in der Ukraine täglich unterschiedlichen Herausforderungen, um jungen Menschen Unterstützung zu bieten. Erheblich erschwert wird die Situation dort jedoch durch die militärischen Auseinandersetzungen, von der vor allem die Ost-Ukraine mit dem Donbass betroffen ist. „Die mit Waffengewalt erfolgte Abspaltung und Unabhängigkeitserklärung separatistischer Milizen in der Region Donezk, Slawjansk und Lugansk führte bislang zu über 7000 Toten und Hunderttausenden Flüchtlingen“, so ISMO-Ehrenvorsitzender Walther Specht. Und gerade im besonders brisanten Bereich der Ost-Ukraine liegt das Projektgebiet Dergachi, ein Bezirk der Stadt Charkow.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen