Journalist berichtet über Afghanistan

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Pforzheim (pm). Was ist los in Afghanistan? Wie leben die Menschen dort? Samir Bayat, Fernsehmoderator und Journalist, berichtet am Dienstag, 24. April, um 19 Uhr im Hermann-Maas-Haus in Pforzheim an der Pestalozzistraße 2 über seine Heimat. Zu seinem Vortrag mit Bildern laden die Flüchtlingsarbeit der evangelischen Kirche in Pforzheim und die Diakonie Enzkreis ein. Samir Bayat wurde laut einer Mitteilung in Afghanistan von den Taliban entführt. Er kam nur gegen ein Lösegeld frei und mit der Auflage, nicht mehr im Fernsehen zu arbeiten. Daraufhin gründete Bayat unter anderem Namen eine Nachrichtenagentur im Internet. Aber die Taliban kamen ihm auf die Schliche. Er erhielt einen formellen Brief mit der Androhung, ihn und seine Familie umzubringen. Er floh über die Türkei nach Deutschland. 2015 kam er dort an und lebt jetzt in der Nähe von Heidelberg. Deutsch hat er sich nach einem kurzen Einführungskurs selbst beigebracht mit Hilfe des Internets. Ein Medizinstudium hatte Samir Bayat in Afghanistan schon abgeschlossen. Mittlerweile arbeitet er als Assistenzarzt im Heidelberger Erstaufnahmelager für Geflüchtete.

Aus erster Hand berichtet er über die Lebensumstände in seinem Land und die Entwicklungen, die dorthin geführt haben. Der Eintritt ist frei.

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