Joseph Haydn trifft auf Aaron Copland
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Konzert des Südwestdeutschen Kammerorchesters am Sonntag
Pforzheim (pm). „Alte und Neue Welt“ heißt das Thema beim fünften Abonnementkonzert des Südwestdeutschen Kammerorchesters am Sonntag, 28. April, um 19 Uhr im Pforzheimer Kongresszentrum. Chefdirigent Sebastian Tewinkel stellt mit Joseph Haydn einen der großen Meister der Wiener Klassik dem amerikanischen Komponisten Aaron Copland (1900 bis 1990) gegenüber.
„Die beiden sind ein wunderbares Paar“, meint dazu die Musikwissenschaftlerin Ruth Seiler: „Beide mit großer Eigenständigkeit, mit Witz und viel Sinn für Folkloristisches begabt, hätten sie, künstlerisch gesehen, Vettern sein können. Nun sind sie leider fast zweihundert Jahre auseinander, hier aber treffen sie sich – endlich!“ Höhepunkte des Programms sind Haydns Sinfonie Nummer 94 „mit dem Paukenschlag“ und Coplands Klarinettenkonzert, das für keinen Geringeren als den großen Jazz-Musiker Benny Goodman komponiert wurde. Ralph Manno, ehemaliger Solo-Klarinettist der Münchner Philharmoniker, ist einer der ganz wenigen Klarinettensolisten, die dieses technisch und musikalisch höchst anspruchsvolle Werk im Repertoire haben. Copland schuf hier eine temperamentvolle Musik mit folkloristischen und jazzigen Elementen, die den Hörer unmittelbar mitreißt. Daneben erklingen seine „Drei lateinamerikanischen Skizzen“ und eine weitere, frühe Haydn-Sinfonie.
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