Jobcenter markiert den Anfang

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Mühlacker. „Der Enzkreis verstärkt damit seine Präsenz in Mühlacker“, erklärte gestern Landrat Karl Röckinger bei der Vorstellung der neuen Einrichtung, in der 18 Mitarbeiter zwischen 600 und 700 Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften betreuen. Rund 200000 Euro hat der Enzkreis in die Renovierung des dreigeschossigen ehemaligen Ziegeleigebäudes investiert, für das der Enzkreis einen Mietvertrag über fünf Jahre abgeschlossen hat. „Natürlich haben wir Optionen, den Vertrag zu verlängern“, betont Miriam Mayer vom Gebäudemanagement des Enzkreises.

Besuch im Jobcenter (stehend, v. li.): Oberbürgermeister Frank Schneider, Günter Bächle, CDU-Fraktionschef im Kreis- und Gemeinderat, Landrat Karl Röckinger, SPD-Kreistagsmitglied Hans Vester aus Straubenhardt, Frank Kreeb, Vorsitzender der Fraktion der Freien Wähler im Kreistag, und Hartmut Schölch, der für die Jobcenter des Enzkreises verantwortlich ist. Foto: Tilo Keller

Besuch im Jobcenter (stehend, v. li.): Oberbürgermeister Frank Schneider, Günter Bächle, CDU-Fraktionschef im Kreis- und Gemeinderat, Landrat Karl Röckinger, SPD-Kreistagsmitglied Hans Vester aus Straubenhardt, Frank Kreeb, Vorsitzender der Fraktion der Freien Wähler im Kreistag, und Hartmut Schölch, der für die Jobcenter des Enzkreises verantwortlich ist. Foto: Tilo Keller

Nach Informationen unserer Zeitung gibt es aber auch Gedankenspiele des Enzkreises für einen Neubau auf dem Gelände in der Nähe der Fußgängerunterführung zum Bahnhof. „Ziel sollte es sein, alle Enzkreis-Einrichtungen in Mühlacker in einem Gebäude zusammenzufassen“, sagt Günter Bächle, Sprecher der CDU-Fraktion im Kreis- und im Gemeinderat. Auf Nachfragen erklärt er, dass einer neuen Wohnbebauung auf dem Ziegeleigelände beispielsweise die Kfz-Zulassungsstelle im Weg sein könnte. Auch die Beratungsstelle des Enzkreises könnte in einer zentralen Dependance des Landratsamtes untergebracht werden. „Wir beschäftigen uns mit derartigen Überlegungen“, bestätigt Landrat Röckinger. Eine zentrale Außenstelle würde beispielsweise den Botendienst einfacher machen. Außerdem befinde sich die Gemeinnützige Service- und Integrationsgesellschaft (GSI) nur wenige Hundert Meter vom Jobcenter entfernt. Sie kümmert sich darum, Langzeitarbeitslose wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen. „Die direkte Nähe von GSI und Jobcenter zum Bahnhof ist für die Bürger ideal“, findet Röckinger.

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