Jedes Kalenderblatt ein neuer Impuls

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Advent: Gedanken von Pfarrer Ernst-Dietrich Egerer, Maulbronn

Der „andere Advent“ – für manche verbirgt sich dahinter die Sehnsucht, die Adventszeit möge in diesem Jahr doch einmal anders ablaufen. Eben nicht das Übliche, wenn diese besonderen Wochen hinter Stress und Unruhe, Glühweinduft und „Jingle bells“ verschwinden.

Ernst-Dietrich Egerer.

Ernst-Dietrich Egerer.

„Der andere Advent“ steht für eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Vor Jahren fand sich in Hamburg eine Handvoll von Menschen zusammen, die die gleiche Sehnsucht und Leidenschaft teilten: Es tatsächlich einmal anders zu versuchen und nicht nur zu klagen über das, was wieder nicht gelungen ist oder inzwischen völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Sie entwickelten ein Modell, das mit dem 1. Advent beginnt und über Weihnachten bis zum 6. Januar geht. Aus der Initiativgruppe ist längst ein leistungsstarker ökumenischer Verein geworden. Der Hamburger Versuch bestand in einem besonderen Adventskalender: für jeden Tag zwei Kalenderseiten mit treffenden Texten in einer gelungenen grafischen Gestaltung. Schon dadurch ist jedes Kalenderblatt eine Überraschung und ein echter Hingucker. Mehr als sieben Minuten müsse man sich pro Tag nicht nehmen, um die Seiten auf sich wirken zu lassen und die Texte zu lesen, meinen die Herausgeber. Was natürlich nicht heißt, dass man nicht länger davor verweilen dürfe – vielleicht bei einer dampfenden Tasse Tee, in einem gemütlichen Winkel meines Lebens, ganz bewusst als Zeit für mich und diese Anregungen aus Hamburg.

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