„Jeder kann jeden schlagen“
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Enzkreis. Guter Dinge ist man bei den TTR 2000 Diefenbach. „Wenn man Herbstmeister wird, muss man zufrieden sein“, resümiert Markus Bidlingmaier die Vorrunde mit 14:4 Punkten. Auch wenn der ein oder andere Punktverlust, wie beim 8:8 gegen Enzberg am Wochenende, vermeidbar gewesen sei, hätten sich die Hoffnungen vor der Saison erfüllt. Einen großen Anteil daran hatten mit einem schönen und erfolgreichen offensiven Tischtennis Bidlingmaier und Alex Henning im Spitzenpaarkreuz. Während Bidlingmaier konstant stark spielt, drehte auch Henning nach anfänglichen Problemen auf. Aufgrund mangelnder Spielpraxis kam er nur schwer in die Saison, ehe er sehr starke Gegner teilweise demontierte. Mit Daniel Betz und Alex Steinle standen außerdem starke Ersatzleute zur Verfügung, um Ausfälle zu kompensieren. Doch noch sei in der Frage nach der Meisterschaft alles offen. Denn besonders dem Spiel bei Angstgegner Ötisheim-Erlenbach sieht Bidlingmaier mit gemischten Gefühlen entgegen.TV Enzberg ist gegen die Topteams nicht chancenlosDie TTF Ötisheim-Erlenbach sind zweifelsfrei das Überraschungsteam der Saison. Wollten sie am Anfang der Saison nur nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben, stehen sie am Ende der Vorrunde auf Platz zwei mit ebenfalls 14:4 Punkten. Zu Recht ist die Freude im Team groß, doch Jakob Seemann erklärt: „Wir können den Erfolg realistisch einschätzen. Viele starke Gegner sind gegen uns nicht komplett angetreten.“ Auffällig ist die mannschaftliche Geschlossenheit der Ötisheimer. „Ein Spieler hatte immer einen herausragenden Tag und hat dann die anderen mitgerissen“, führt Seemann aus. Einen weiteren Erfolgsfaktor sieht er im starken Schlussdoppel mit Richard Könne und Marcel Rusnak. In vier Spielen sicherten beide im Schlussdoppel den Erfolg. Besonders der 9:6-Erfolg im Lokalderby gegen den TV Enzberg – nach zwei knappen Niederlagen im letzten Jahr – stellte ein Highlight der Vorrunde dar. Auf die Rückrunde blickt Seemann vorsichtig optimistisch voraus: „Wir haben alles erreicht, was wir erreichen wollten und können nun befreit aufspielen. Dann sehen wir, was am Ende raus kommt.“
Beim TSV Zaisersweiher sind nur die Doppel stark, beispielsweise Walter Glöckler und Thomas Hug.
Etwas abgekühlt ist die Stimmung zum Ende der Hinrunde beim TSV Großglattbach. Der verdienten Niederlage gegen Diefenbach folgte am vergangenen Freitag eine bittere 6:9-Niederlage in Kleinsachsenheim. Somit verschlechterte sich die Ausgangsposition für die Rückrunde, die die Großglattbacher mit 13:5 Punkten von Platz drei aus in Angriff nehmen werden. „Timo und ich hatten einen kleinen Durchhänger, dafür war unser mittleres Paarkreuz sehr stark“, berichtet Matthias Enz. Dennoch sieht er die Vorrunde auch positiv: „Unsere Jugendersatzspieler haben stark gespielt und problemlos Anschluss gefunden in der Kreisliga. Wir müssen nicht unbedingt aufsteigen.“ Für Jakob Schachtl-Rieß, der während der Rückrunde in Kanada sein wird, soll mit Rafael Schwarz ein weiterer Junger in die erste Mannschaft aufrücken.
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