Jahresbilanz liest sich als Erfolgsgeschichte

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Wiernsheimer Kaffeemühlenmuseum hat seit September 2011 rund 14000 zahlende Gäste registriert

Wiernsheim (nt). Die erste Jahresbilanz des für 1,8 Millionen Euro Ausgaben – versüßt durch 825000 Euro Zuschüsse – im denkmalgeschützten „Alten Pfarrhaus“ eingerichteten gemeindeeigenen Kaffeemühlenmuseums ist „dufte“.

Bürgermeister Karlheinz Oehler (v.li.) dankt Giovanna Messina und Theresa Ostwald-Mader, die an der Spitze jenes Teams stehen, das die erste Jahresbilanz des Museums präsentiert hat.

Bürgermeister Karlheinz Oehler (v.li.) dankt Giovanna Messina und Theresa Ostwald-Mader, die an der Spitze jenes Teams stehen, das die erste Jahresbilanz des Museums präsentiert hat.

Am Mittwochabend legten Theresa Ostwald-Mader und Giovanna Messina dem Wiernsheimer Gemeinderat die erste Bilanz vor. 14000 zahlende Gäste ließen sich seit September 2011 von den rund 1300 Kaffeemühlen, aber auch vom Duft gemahlener Kaffeebohnen, frisch gebrühtem „Türkentrank“ und Kuchen im Museums-Café anlocken. Bürgermeister Karlheinz Oehler strahlte: „Für ein regionales Museum eine Erfolgsgeschichte.“ Der Schultes erinnerte an die „oft zweifelnden Gesichter vor allem im Gemeinderat und die schwere Geburt“ seines touristischen Lieblingskinds. Oehler lobte den 81-jährigen „Geburtshelfer“ Rolf Scheuermann, hatte der Wiernsheimer Unternehmer und Ehrenbürger sein Sammelgut aus den letzten 40 Jahren doch der Gemeinde vermacht. Dass im Sommer sogar der SWR4 im Museum Station gemacht hat, ist für Oehler eine „ganz große Geschichte“ mit übers Ländle hinaus wirkender Werbung gewesen. Kamen die Besucher doch neben Enzkreis und dem mittleren Neckarraum „aus Berlin, Hamburg, München, Pirmasens, Pinasca, ja aus Kanada und Tansania“, wie die Räte erfuhren. Unter den begeisterten Gästen seien zahlreiche „Multiplikatoren“, so aus Wandervereinen, Landfrauengruppen, Altenheimbewohnern, ja sogar aus Kindergärten. Willkommene und ertragreiche Arbeit hätten auch Wiernsheims Gastronomie, die Brauerei und der örtliche Bäcker, war Oehler über die Belebung des örtlichen Gewerbes zufrieden: „Gut ein Drittel unserer Museumsbesucher geht hier auch zum Mittagessen.“ Zusammen mit dem Arbeitskreis Tourismus will er das Angebot für begleitende Ortsführungen ausbauen.

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