J.P. Morgan überweist 28 Millionen Euro
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Pforzheim (pm). Die Investmentbank J. P. Morgan hat die 28,1 Millionen Euro an die Stadt Pforzheim überwiesen, auf die sich beide Parteien als Schadensersatzzahlung für Verluste aus Zinsderivatgeschäften in einem Vergleich vor dem Landgericht Frankfurt geeinigt hatten. „Das Geld ist heute Morgen auf unserem Girokonto angekommen“, so Stadtkämmerer Konrad Weber. „Grundsätzlich werden wir das Geld zur Vermeidung von Kreditaufnahmen beziehungsweise zum Ausgleich unseres Fehlbetrags im Haushalt einsetzen. Neue finanzielle Spielräume entstehen durch diese Zahlung nicht, aber der Anstieg der Verschuldung wird in dieser Höhe abgemildert.“
Der Vergleichsvorschlag vom Dezember sah vor, dass J. P. Morgan bis zum 31. Januar Zeit gehabt hätte, das Geld zu überweisen. Zusammen mit den ursprünglich geforderten 9,1 Millionen Euro Gewinnen aus Geschäften mit der Deutschen Bank, auf die J. P. Morgan keinen Anspruch mehr erhebt, hat die Stadt damit gut zwei Drittel ihrer ursprünglichen Schadenssumme von 55,9 Millionen erstattet bekommen. Den Prozess gegen J. P. Morgan hatte die Stadt wegen ihrer Derivate-Verluste in zweistelliger Millionenhöhe angestrengt.
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