Italienische Oper im Rock-Milieu
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Das Theater Pforzheim präsentiert Gioachino Rossinis „Il barbiere di Siviglia“
Ursprünglich im spanischen Sevilla des 18. Jahrhunderts angesiedelt, wird jetzt im Theater Pforzheim die italienische Oper „Il barbiere di Siviglia“ von Gioachino Rossini, gesungen in der Originalsprache, ins amerikanische Rock-Milieu verlegt. Was bleibt, ist die Buffa-Musik einer virtuosen Gesangsoper.
Danielle Rohr weiß in ihrer Rolle stimmlich und darstellerisch zu überzeugen. Foto: Theater Pforzheim
Pforzheim. Als im Dezember 1815 Herzog Sforza Cesarini, der Impresario des Teatro di Torre Argentina in Rom, den damals 22-jährigen Gioachino Rossini aufforderte, eine Karnevalsoper für die kommende Saison zu schreiben und die Wahl des Librettos schließlich auf das Lustspiel „Le barbier de Séville“ von Beaumarchais fiel, wandte sich der junge Komponist an den berühmten älteren Kollegen in Neapel, der dieses Sujet schon eine Generation früher vertont hatte – und der damals 75-jährige Giovanni Paisiello antwortete: „Ich zweifle keinesfalls daran, dass das glänzende Genie des jungen Rivalen dem alten Thema neue Fröhlichkeit verleihen wird.“
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